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Junge Menschen geben bei U16-Wahl ihre Stimme ab
39.374 Berliner Kinder und Jugendliche wählten vom 7. bis 11. September bei der U16-Wahl zum Abgeordnetenhaus – doppelt so viele wie 2021. Die Linke gewann mit 32,8 % vor den Grünen (20,9 %), die AfD kam nur auf 5,8 %. Nicht repräsentativ.
Blick von hinten über die Schulter einer Frau, die ein Tablet mit einer Checkliste in der Hand hält.
Berlin bekommt einen Jugend-Check für Gesetze und eine Jugendwohnagentur. Außerdem will Berlin „Kinderfreundliche Kommune“ werden. Die Schritte sind gut, aber sie reichen uns bei weitem noch nicht für ein jugendfreundliches Berlin.
Der letzte Kinder- und Jugendbericht aus dem Jahr 2000, er ist vergilbt und abgegriffen.
Der letzte Kinder- und Jugendbericht ist 26 Jahre alt, eine Jugendstrategie gibt es nicht: Berlin fehlt ein Plan für junge Menschen. Wir fordern: Alle Ressorts müssen junge Menschen bei politischen Entscheidungen besser berücksichtigen.
Tür mit Aufschrift "Büro", daneben ein Erste-Hilfe-Kasten, offene Stromleitungen und ein Schild auf dem "Because I'm worthless / Weil ich wertlos bin" steht)
Wir fordern 20% mehr Förderung für Jugendverbände, mehr Geld für Ferienreisen und zusätzlich ein Investitionsprogramm für marode Jugendclubs und Jugendbildungsstätten. Es sind drei unserer 10 Forderungen zur Wahl.
Werbeschild für Büroflächen, Aufschrift: "Genug Platz für Bürostuhlrennen"
Wohnungsunternehmen sollen verpflichtet werden, 10 Prozent ihrer Wohnungen ausschließlich an junge Menschen zu vermieten. Dazu braucht Berlin ein Azubiwerk nach Münchner Vorbild. Es sind zwei von zehn unserer Forderungen zur Berlin-Wahl.
Müllcontainer blockiert schmalen Radweg, auf den ein Bauzaun ragt.
Junge Menschen sind zu Fuß, per Rad, E-Roller und ÖPNV unterwegs, doch Berlins Mobilitätsangebot verschlechtert sich. Ehrenamtliche zahlen ihr Deutschlandticket selbst und bekommen keinen Verdienstausfall. Wir fordern sichere Radwege und bessere Bedingungen für Engagement.
Teilnehmer*innen stehen bei strahlendem Sonnenschein auf dem Tempelhofer Feld und bekommen von den Workshopleiter*innen ein Spiel erklärt.
Abgesagt | Wie können Spiele so gestaltet werden, dass Leistung wichtig sein darf und trotzdem alle mitmachen können? In diesem Workshop testen wir Spiele aus und überlegen, wie Teilhabe und Erfolg für alle möglich wird.
Junge Menschen sitzen an einem Tisch, halten Kärtchen hoch und lächeln
14.09.2026 | Juleica-Seminare kreativ gestalten: Wie bauen Inhalte sinnvoll aufeinander auf, wie vermittelt man Methoden lebendig und wie können eigene Konzepte entstehen? Der Workshop gibt Praxisübungen zu Didaktik, Moderation, Zeitmanagement und Rhetorik.
Für den Ablauf unserer Gremien, für unsere Datenbanken, Post und andere Sekretariatsaufgaben suchen wir eine*n Sachbearbeiter*in Verwaltung und Organisation mit 39,4 Stunden pro Woche. Bewerben kann man sich bis 18. September 2026.
Mehrere Personen beim Politischen Abend des Landesjugendring Berlin: Ein junger Mann liest ein Dokument, während andere sich unterhalten oder an einem Tisch sitzen; im Hintergrund ein Banner der meinungsmacher:innen.
Wohnen, mehr Förderung, Ehrenamt: Was fordern Berliner Jugendverbände vor der Berlin-Wahl 2026? Im Rahmen unserer Mitgliederversammlung 2026 hat das Projekt meinungsmacher.in dazu Interviews geführt. Die Antworten gibt es jetzt im Podcast.