Rabatte und Vorteile mit deiner Juleica

Ehrenamt lohnt sich: Gegen Vorlage der Juleica können Jugendleiter_innen Rabatte und Vergünstigungen bekommen. Außerdem ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich, die Ehrenamtskarte der Länder Berlin und Brandenburg bekommen und den Berliner FreiwilligenPass beantragen zu können. Auch die verbindliche Freistellung für Ehrenamt in der Jugendarbeit ist ab 2020 im Jugendförder- und Beteiligungsgesetz verankert.

Vergünstigungen und Rabatte mit deiner Juleica
Krists Luhaers on Unsplash

Mit der Juleica können Jugendleiter_innen als Anerkennung und Dankeschön für ihr Engagement zahlreiche Vergünstigungen bekommen - und das bundesweit. Ob im Theater, in Ausstellungen oder im Einzelhandel - wir arbeiten mit Partnern zusammen, die unterschiedliche Rabatte gegen Vorlage der Juleica gewähren.

Auf juleica.de gibt es Übersichten zu den bundesweiten Schnäppchen und Vergünstigungen in Berlin. Wir tun unser Bestes, dass die Rabatte auch eingelöst werden. Solltet ihr einmal Probleme haben, gebt uns bitte Bescheid oder verweist vor Ort direkt auf den Rabatt-Eintrag auf www.juleica.de!

Selbst Vergünstigungen einwerben!

Viele Unternehmen und Einrichtungen würden gerne ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit unterstützen - sie müssen nur angesprochen werden. Helft uns dabei, Vergünstigungen einzuwerben und die Angebote für Juleica-Inhaber_innen auszuweiten. 

Fragt doch einfach mal bei den Läden nach, in denen Ihr gerne einkauft, in den Cafés und Clubs, in denen Ihr euch gerne aufhaltet, in den Kultur- und Freizeiteinrichtungen, die euch gefallen. Vielleicht können sie sich ja auch vorstellen, Jugendleiter_innen ihre Anerkennung auszusprechen? Wir freuen uns auch immer über eure Hinweise, wie man die Juleica noch besser machen kann!

Freistellung: Sonderurlaub und Bildungsurlaub

Sonderurlaub

Jugendleiter_innen können zusätzlichen Urlaub für ihr Engagement in Anspruch nehmen, z.B. wenn sie Seminare oder Juleica-Schulungen leiten oder bei Ferienfreizeiten als Teamer_innen mitarbeiten. Dazu müssen sie bei ihrem Arbeitgeber schriftlich Sonderurlaub beantragen.

In Berlin gibt es zwei Grundlagen, auf die man sich dabei berufen kann:

Natürlich kann man sich auch "auf kurzem Weg" mit dem Arbeitgeber, der Schule oder der Universität auf Freistellung für Ehrenamt einigen. Dafür ist ein Schreiben vom Veranstalter hilfreich, wofür die Freistellung beantragt wird. Mit einer Unterschrift kann man sich die Freistellung bestätigen lassen.


Bildungsurlaub

Josephine Witt / djo-Regenbogen Berlin

Beschäftigte haben ein Recht auf bezahlte Freistellung von der Arbeit, um an Weiterbildungen teilzunehmen. Dafür stehen zehn Tage innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren für politische oder berufliche Weiterbildung zur Verfügung.

Auch für die Teilnahme an individuellen Weiter- oder Fortbildungsmaßnahmen gibt es einen Anspruch auf bezahlte Freistellung von der Arbeit. Das kann z.B. die Teilnahme an einer Juleica-Schulung sein. Es wird allerdings vorausgesetzt, dass die Weiter- oder Fortbildung vom Land Berlin anerkannt ist. Dafür kann der Träger einen Online-Antrag beim Land Berlin stellen.

Bildungsurlaub bei berlin.de

Ehrenamtskarte für Berlin und Brandenburg

Die gemeinsame Ehrenamtskarte der Länder Berlin und Brandenburg richtet sich an überdurchschnittlich engagierte Ehrenamtliche, die

  • sich im vergangenen Jahr im Umfang von 200 Stunden ehrenamtlich engagiert haben oder
     
  • sich in den vergangenen 5 Jahren im Umfang von 10 Stunden im Monat oder 120 Stunden im Jahr ehrenamtlich engagiert haben. 
     
  • ihr Ehrenamt in Berlin oder Brandenburg ausüben
     
  • die Absicht haben, ihr Ehrenamt fortzusetzen

Mit der Ehrenamtskarte sind zahlreiche Vergünstigungen verbunden. Die Karte gilt drei Jahre. Die Ausgabe der insgesamt 4.500 Karten pro Jahr erfolgt über die Organisationen, bei denen das Engagement ausgeübt wird. Sie können die Karte online beantragen. Alternativ übernehmen das die Bezirksämter. 

Berliner FreiwilligenPass

Der Berliner FreiwilligenPass des Landes Berlin soll zu einer Kultur der Anerkennung für freiwilliges Engagement beitragen und die durch das Engagement informell erworbenen oder geförderten Kompetenzen dokumentieren. Der Berliner FreiwilligenPass wird von den jeweiligen Organisationen ausgestellt, in denen das freiwillige bürgerschaftliche Engagement erbracht wurde.

Der FreiwilligenPass steht allen Menschen ab 12 Jahren zu, wenn sie sich

  • wenigstens 80 Stunden verteilt über ein Jahr regelmäßig außerhalb ihrer Arbeitszeit bzw. ihrer Anwesenheitspflichten in Bildungsgängen oder
     
  • in einem oder mehreren Projekten durchgängig 200 Stunden ehrenamtlich in Berlin engagiert haben.

Der Schüler-FreiwilligenPass steht Schüler_innen zu, die sich

  • wenigstens 60 Stunden verteilt über ein Jahr regelmäßig oder
     
  • in einem oder mehreren Projekten durchgängig 100 Stunden außerhalb des regulären Schulunterrichts ehrenamtlich in Berlin engagiert haben.

Alle Informationen zum Berliner Freiwilligenpass gibt es auf dem Berliner Engagementportal.