Förderprogramme

Auf dieser Seite informieren wir über aktuelle Förderprogramme, die für Jugendverbände interessant sein können.

3 Fördermöglichkeiten für Projekte mit jungen Geflüchteten

Im Landesjugendring Berlin gibt es fortlaufend drei verschiedene Fördermöglichkeiten für Berliner Jugendverbände und Jugendbildungsstätten für ihre Zusammenarbeit mit jungen Geflüchteten. Hier erfahrt ihr welche das sind:

1. Ihr macht spezielle Projekte mit jungen Geflüchteten?  

Egal ob Schreibwerkstätten oder Kurzfilm-Workshops, Fotoprojekte im Kiez oder eine Ferienfahrt nach Sylt: Wir fördern Projekte mit jungen Geflüchteten von Jugendverbänden und Jugendbildungsstätten mit bis zu 4.000 Euro. Die geförderten Projekte sollen den jungen Menschen Angebote zur Freizeitgestaltung und Interessenvertretung machen sowie Zugänge in die Mitwirkungsstrukturen der Jugendverbandsarbeit schaffen. Anträge nehmen wir laufend entgegen.

Infos zu Förderung und Antragstellung: 
www.jung-gefluechtet-selbstbestimmt.de/foerderung

2. Junge Geflüchtete möchten an euren bestehenden Angeboten teilnehmen? 

Seminare, Ferienfreizeiten, Juleica-Schulungen und vieles mehr: Wir fördern Teilnahmebeiträge für junge Geflüchtete an Angeboten von Jugendverbänden und Jugendbildungsstätten mit bis zu 350 Euro pro Teilnehmer_in. Auch Übersetzungskosten können mit bis zu 2.000 Euro gefördert werden. Anträge nehmen wir laufend entgegen.

Infos zu Förderung und Antragstellung: 
www.jung-gefluechtet-selbstbestimmt.de/foerderung

3. Ihr macht Angebote zu den Themen Empowerment, Kinderrechte und Kinderschutz?

Wir fördern Projekte von Jugendverbänden und Jugendbildungsstätten mit jungen Geflüchteten zu den Themen Empowerment, Kinderschutz und Kinderrechte mit bis zu 2.500 Euro. Die Projekte müssen in Zusammenarbeit mit Unterkünften für Geflüchtete stattfinden. Zudem suchen wir laufend Referent_innen und Honorarkräfte, die Angebote durchführen

Infos zu Förderung und Antragstellung: 
www.ljrberlin.de/our-rights-in-action

Über die Projekte

Das Projekt „Jung, geflüchtet, selbstbestimmt“ geht in sein fünftes Jahr: Auch 2019 unterstützt der Landesjugendring Berlin Jugendverbände und Jugendbildungsstätten in ihrer Zusammenarbeit mit jungen Geflüchteten. Ziel soll es sein, den jungen Menschen Zugänge in die Jugendverbandsarbeit zu öffnen und sie darin zu unterstützen, ihre Interessen zu vertreten und ihre Rechte auf Selbst- und Mitbestimmung geltend zu machen.

Mit dem Projekt „Our Rights in Action“ möchte der Landesjugendring Berlin dazu beitragen, dass geflüchtete Kinder und Jugendliche sich besser mit ihren eigenen Rechten auskennen. Sie sollen diese Rechte einfordern können, ein Bewusstsein für Diskriminierung und Ungerechtigkeiten bekommen und wissen, wen sie im Notfall ansprechen können.

Beide Projekte werden gefördert von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP)

Über den Kinder- und Jugendplan des Bundes werden die internationale Jugendarbeit und internationale Begegnungen gefördert. Kontakte zwischen Jugendlichen aus verschiedenen Ländern tragen dazu bei, gegenseitiges Verständnis aufzubauen, interkulturell zu lernen und Toleranz und Offenheit zu leben. Durch internationale Jugendbegegnungen wächst Europa zusammen und junge Menschen können erfahren, welche Verantwortung sie haben, zu einer friedfertigen und gerechten Welt beitragen zu können.

Durch den KJP sollen außerschulische Begegnungs- und Austauschprogramme für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 26 Jahren im In- und Ausland gefördert werden. Die Altersbegrenzung gilt nicht für Begleitpersonen und Fachkräfteprogramme.

Die Zuwendungen aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes sind vorgesehen für Maßnahmen gemeinnütziger (bundes-) zentraler Träger der Jugendhilfe und ihrer Untergliederungen. Regional und/oder lokal arbeitende Jugendorganisationen wenden sich an ihren bundeszentralen Verband bzw. die zuständige Oberste Landesjugendbehörde. In Berlin ist das die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie:

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Abt. Jugend und Familie / Landesjugendamt (III)
Ref. Jugendarbeit, Kinderschutz und Prävention (C)
Bernhard-Weiß-Straße 6
10178 Berlin

Ansprechpartnerin ist Frau Gabriele Kockrow (gabriele.kockrow@senbjf.berlin.de, 030 902 275 479) 

EU-Fördermittel / Erasmus+

Innerhalb von Erasmus+ ist JUGEND IN AKTION der Programmteil für alle jungen Menschen im Bereich der nicht formalen und informellen Bildung. Das Programm fördert in drei verschiedenen Leitaktionen, unter anderem Jugendbegegnungen, Freiwilligendienste und länderübergreifende Jugendinitiativen.

www.jugend-in-aktion.de/foerderung

Förderung von Projekten über Stiftungen

In Deutschland gibt es zahlreiche Stiftungen mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten. Auf der Internetseite des Bundesverbands Deutscher Stiftungen könnt ihr in einer Datenbank nach Fördermöglichkeiten suchen. Dort kann man nach Aufgabengebieten, wie z.B. Jugendhilfe, sowie regional nach Bundesland nach einer geeigneten Stiftung suchen, die für die Förderung eines eurer Projekte in Betracht kommt.

Fördertöpfe für Vereine, selbstorganisierte Projekte und politische Initiativen

Die Broschüre des Netzwerks Selbsthilfe informiert über Geldquellen für Projekte. Die Publikation für 24 Euro ist ein praxisorientiertes Nachschlagewerk für alle Gruppen und Initiativen, die nach alternativen Finanzierungswegen zur Verwirklichung ihrer Ideen suchen. Die Broschüre porträtiert mehr als 430 regionale, bundesweite und internationale Stiftungen und Förderquellen und bietet umfangreiche Tipps zu Fördermöglichkeiten in den Bereichen Bildung, Jugend, Arbeit, Umwelt, Soziales, Migration, Antifaschismus, Inklusion, Wohnen, Kultur, Frauen, Queer Leben und Entwicklungspolitik.

https://bestellen.netzwerk-selbsthilfe.de/