Nahaufnahme einer Zeitung auf dem Tisch

Pressemitteilungen

Die Corona-Einmalzahlung von 1.300 Euro für Beschäftigte im öffentlichen Dienst im März muss auch für Beschäftigte in der freien Jugendhilfe und Sozialarbeit gelten. Dies wurde durch das Land Berlin bisher nicht sichergestellt, obwohl laut Koalitionsvertrag auch bei freien Trägern nach Tarif bezahlt werden soll. Der Landesjugendring Berlin schließt sich der Forderung des Landesjugendhilfeausschusses an, das noch rechtzeitig zu ändern.
Das Abgeordnetenhaus soll in den ersten 100 Tagen der neuen Regierung auch über einen Antrag zu Wahlalter 16 abstimmen, fordert der Landesjugendring Berlin. Sonst werden 16- und 17-Jährige auch von kommenden Volksentscheiden ausgeschlossen.
Mit dem Mietrad zum Zoo und danach ins Kino: Mit einem Dankeschön zum Tag des Ehrenamts am 5. Dezember 2020 honoriert der Landesjugendring Berlin das ehrenamtliche Engagement von rund 1.700 Jugendleiter_innen in der Stadt. Sie erhalten Rabatte bei zahlreichen Partnern.
Einer Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre steht nach der Berliner Abgeordnetenhauswahl nichts mehr im Weg. Die Parteien, die sich bereits klar dafür ausgesprochen haben, verfügen über die nötige Zweidrittelmehrheit für die Änderung. Der Landesjugendring Berlin ermuntert die Parteien, jetzt zügig für Wahlalter 16 in Berlin zu sorgen. Die junge Generation ist bereit zu wählen und kann nicht mehr länger warten.
Eine sofortige Ausnahme von der gestern beschlossenen 2G-Regel zur Pandemie-Bekämpfung für Kinder unter 12 Jahren fordert der Landesjugendring Berlin vom Berliner Senat. Kinder und ihre Familien werden sonst von Besuchen im Museum, im Zoo oder Restaurants ausgeschlossen. Die Ausnahme muss dringend noch vor dem Inkrafttreten der neuen Regelung am 18. September 2021 erlassen werden.

Pressekontakt

David Spitzl
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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