Nahaufnahme einer Zeitung auf dem Tisch

Pressemitteilungen

Unter dem Motto „JUGEND WÄHLT BERLIN” hat der Landesjugendring eine Kampagne im Vorfeld der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus gestartet. Mit monatlichen Forderungen macht der Zusammenschluss der Berliner Jugendverbände bis zur Wahl deutlich, wo die Politik für eine kinder- und jugendfreundliche Stadt dringend nachbessern muss. In der ersten Forderung im April geht es um mehr Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement junger Menschen. Alle Forderungen sind auf der Plattform www.jugend-wählt-berlin.de zu finden.
Auf die Bedürfnisse und Rechte geflüchteter Kinder und Jugendlicher geht der aktuelle „Masterplan Integration und Sicherheit“ des Berliner Senats nur ungenügend ein. Dem Papier fehlt es an klaren Zielen, Strategien und Maßnahmen, um die jungen Menschen zu integrieren. Das kritisiert der Landesjugendring Berlin in einer Stellungnahme im Vorfeld der Dialog-Konferenz zum Masterplan mit Bürgermeister Michael Müller und Integrationssenatorin Dilek Kolat im Roten Rathaus am 19. April.
Uneingeschränkter Familiennachzug, altersgerechte Unterbringung, gesellschaftliche Teilhabe für junge Geflüchtete: Diese und zwölf weitere Forderungen erhebt der Landesjugendring Berlin in einem aktuellen Positionspapier an die Berliner Politik. Denn junge Geflüchtete haben wie alle Kinder und Jugendliche ein Recht darauf, selbstbestimmt zu leben und gefördert zu werden.
Freiwilliges Engagement junger Menschen muss in Berlin besser anerkannt werden. Das fordert der Landesjugendring Berlin anlässlich des internationalen Tag des Ehrenamts am 5. Dezember. Um das ehrenamtliche Engagement Jugendlicher besser zu honorieren, sollen das Land Berlin und die Hochschulen in die Pflicht genommen werden.
21.09.2015 | Von Urban Gardening bis Medienworkshop: In einem Förderprojekt unterstützt der Landesjugendring Berlin derzeit 29 Akteure der Jugendhilfe dabei, Projekte für Kinder und Jugendliche mit Fluchthintergrund durchzuführen. In Berliner Jugendverbänden, Jugendbildungsstätten und freien Trägern der Jugendhilfe können die jungen Geflüchteten ihr Recht auf Angebote der Freizeitgestaltung und Interessenvertretung verwirklichen.

Pressekontakt

David Spitzl
Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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