Am 20. September wählt Berlin, und das erstmals ab 16 Jahren. Mit unserer Kampagne #WasFürUns mischen wir uns mit den 10 jugendpolitischen Forderungen in den Wahlkampf ein. Gleichzeitig gibt es bei uns Infos rund um die Wahl.
Wir rufen dazu auf, ab 16 wählen zu gehen - auch wenn sich viele junge Menschen von der Politik grade schlecht vertreten fühlen. Daran würden die 10 Forderungen der Jugendverbände etwas ändern. Für die Umsetzung muss die kommende Regierung sorgen.
39.374 Berliner Kinder und Jugendliche wählten vom 7. bis 11. September bei der U16-Wahl zum Abgeordnetenhaus – doppelt so viele wie 2021. Die Linke gewann mit 32,8 % vor den Grünen (20,9 %), die AfD kam nur auf 5,8 %. Nicht repräsentativ.
Berlin bekommt einen Jugend-Check für Gesetzgebungsverfahren und eine neue Jugendwohnagentur. Außerdem tritt Berlin dem internationalen Programm „Kinderfreundliche Kommunen“ bei. Die Schritte sind gut, aber sie reichen uns bei weitem noch nicht für ein jugendfreundliches Berlin.
Der letzte Kinder- und Jugendbericht ist 26 Jahre alt, eine Jugendstrategie gibt es nicht: Berlin fehlt ein Plan für junge Menschen. Wir fordern: Alle Ressorts müssen junge Menschen bei politischen Entscheidungen besser berücksichtigen.
Wir fordern 20% mehr Förderung für Jugendverbände, mehr Geld für Ferienreisen und zusätzlich ein Investitionsprogramm für marode Jugendclubs und Jugendbildungsstätten. Es sind drei unserer 10 Forderungen zur Wahl.
Am 20. September 2026 wählt Berlin. Zum ersten Mal dürfen 16- und 17-Jährige mitmachen. Auf unserer Sonderseite klären wir alle offenen Fragen rund um die erste Wahl - von Briefwahl bis BVV.