Bis 30. April 2021: Aktuelle Corona-Vorgaben für Berliner Jugendarbeit

Im eingeschränkten Betrieb können Angebote der Jugendverbände, der Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit durchgeführt werden, teilt die Senatsverwaltung mit. Präsenzangebote sind in Kleingruppen wieder möglich. Offene Angebote und Übernachtungen sind nicht möglich. Die Regelungen gelten bis 30. April 2021.

Angebote für Kinder und Jugendliche sollen "im eingeschränkten Betrieb weiter vorgehalten werden, um insbesondere Kindern und Jugendlichen in besonderen Lebenslagen vertraute Ansprechpartner und zumindest teilweise Kontakt zu Peers wieder zu ermöglichen", empfiehlt die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in ihrem Schreiben vom 24.03.2021. Reale Treffen sind in Kleingruppen mit 5 Teilnehmenden bzw. mit 10 Teilnehmenden pro 250 m² im Freien möglich. Auch der Zugang zu Schnelltests soll ermöglicht werden. Die Regelungen gelten bis 30. April 2021.

Regeln für reale Treffen

Präsenzangebote der Jugendarbeit, der Jugendverbandsarbeit und der Jugendsozialarbeit im Einzelkontakt und in Kleingruppen sind unter Einhaltung der Hygieneregeln und Schutzkonzepte möglich:

  • Treffen sind in Kleingruppen bis maximal 5 Teilnehmenden mit Abstands- und Hygieneregeln möglich
  • Angebote im Freien sind mit bis zu 10 Teilnehmenden je 250 m² unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln möglich.
  • Einzel- und Kleingruppenkontakte im Freien sind im Kontext der Jugendsozialarbeit ebenfalls zulässig
  • Es muss eine tägliche Anwesenheitsdokumentation über die Treffen geführt werden
  • Bei den Angeboten müssen Teilnehmende ab 7 Jahren eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske oder FFP2-Maske) tragen.
  • Speisen und Getränke können für den Verzehr außer Haus zubereitet und zur Mitnahme abgegeben werden.
  • Angebote im offenen Bereich in den Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen sind weiterhin nicht möglich.
  • Übernachtungen in Jugendbildungsstätten und Gruppenfahrten sind weiter nicht möglich.

Darüberhinausgehende Entscheidungen für einzelne Einrichtungen und Angebote der Jugendarbeit, der Jugendverbandsarbeit und der Jugendsozialarbeit sind in Abstimmung mit den bezirklichen Jugendämtern unter Berücksichtigung der bezirklichen Rahmenbedingungen und des Infektionsgeschehens möglich, sagt der Senat.

Corona-Schnelltests und Jugendarbeit

Berufliche Mitarbeiter_innen in der Jugendarbeit und in den Jugendverbänden können sich ab sofort freiwillig wöchentlich mit so genannten PoC-Schnelltests testen lassen, wenn sie im Face-to-Face-Kontakt mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

  • Einrichtungen, die über kein eigenes medizinisches Fachpersonal zur Durchführung der Schnelltests verfügen, können die Testteams der tjfbg gGmbH nutzen. Die Tests werden nach telefonischer Anmeldung im JugendKulturZentrum PUMPE angeboten (Link zu Google Maps). Kontakte sind dem unten stehenden Info-Schreiben (PDF) zu entnehmen.
  • Träger, die über medizinisches Fachpersonal verfügen, können die Tests bis zum 10. jeden Monats in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie abholen. Zeit und Ort sind im unten stehenden Info-Schreiben (PDF) zu entnehmen.
  • In beiden Fällen muss ein unterschriebenes Testkonzept abgegeben werden, das dem Schreiben des Senats anliegt:

Selbst besorgte Schnell- und Selbsttests für Teilnehmende oder Ehrenamtliche in Jugendverbänden sind überdies zuwendungsfähig und können über die Förderung des Landes Berlin abgerechnet werden.

Dauer und Gültigkeit der Vorgaben

Die auf dieser Seite angegebenen Regelungen gelten vorerst bis zum 30. April 2021. Die Vorgaben des Senats betreffen zudem auch die Angebote der Hilfen zur Erziehung, anderer Jugendhilfeleistungen, der Eingliederungshilfe, der ambulanten Maßnahmen nach dem Jugendgerichtsgesetz und der Beratungsstellen (Erziehungs- und Familienberatungsstellen, Fachberatungsstellen Kinderschutz).

Die Trägerschreiben der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie haben für die Jugendverbandsarbeit vor allem empfehlenden Charakter, rechtsverbindlich ist weiterhin die SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung des Berliner Senats in ihrer jeweils gültigen Fassung.

SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung

Dieses Bild kann gerne heruntergeladen und als Sharepic für Soziale Medien verwendet werden - Angaben zum Urheber sind nicht nötig! Bessere Auflösung, hier klicken!