Bis 31. Januar 2021: Aktuelle Corona-Vorgaben für Berliner Jugendarbeit

Im eingeschränkten Betrieb sollen Angebote der Jugendverbände, der Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit weiter möglich sein, teilt die Senatsverwaltung mit. Präsenzangebote für maximal fünf Teilnehmende sind möglich. Offene Angebote und Übernachtungen sind nicht möglich.

"Kinder und Jugendliche sind von den Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Bereich und durch die vorwiegend präsenzfreie Unterrichtszeit in Schulen besonders betroffen", betont die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie in ihrem Schreiben vom 15. Dezember 2020. Aufgrund des fehlenden Kontaktes zu Peers benötigten vor allem Kinder und Jugendliche in besonderen Lebenslagen weiter vertraute Ansprechpartner.

Aus diesem Grund sollen auch die Angebote der Jugendarbeit, der Jugendverbandsarbeit und der Jugendsozialarbeit im eingeschränkten Betrieb weitergeführt werden können, offene Angebote jedoch seien einzustellen. Für Kinder und Jugendliche in besonders schwierigen Lebenslagen sollen bei Bedarf auch Präsenzangebote unter Einhaltung der Hygieneregeln und Schutzkonzepte weiter möglich sein.

Das Schreiben teilt zudem fünf Einschränkungen mit, die Anbieter von Jugendarbeit in Berlin beachten sollen:

  • Die Angebote im offenen Bereich in den Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen sind einzustellen.
  • Gruppenangebote sollen überwiegend flexibel auf kreative Online-Angebote umgestellt werden.
  • Dennoch sollen Kindern und Jugendlichen in belastendende Lebenslagen, auch Einzelkontakte (Gesprächsangebote, Beschäftigung) und Kleingruppenangebote unter Einhaltung der individuellen Schutz- und Hygienekonzepte ermöglicht werden. Die Gruppengröße darf die Teilnehmerzahl von 5 Personen nicht überschreiten. In geschlossenen Räumen ist von Kindern über 12 Jahre und den Beschäftigten durchgängig eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen.
  • Speisen und Getränke können für den außer Haus Verzehr zubereitet und zur individuellen Mitnahme abgegeben werden.
  • Übernachtungen in Jugendbildungsstätten und Gruppenfahrten sind nicht möglich.

Die Regelungen des Schreibens gelten vorerst bis zum 31. Januar 2021.

Das Schreiben geht zudem auch auf die Angebote der Hilfen zur Erziehung, anderer Jugendhilfeleistungen, der Eingliederungshilfe, der ambulanten Maßnahmen nach dem Jugendgerichtsgesetz und der Beratungsstellen (Erziehungs- und Familienberatungsstellen, Fachberatungsstellen Kinderschutz) ein.

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