3 Fördermöglichkeiten für Projekte mit jungen Geflüchteten 2019

2019 gibt es im Landesjugendring Berlin drei verschiedene Fördermöglichkeiten für Berliner Jugendverbände und Jugendbildungsstätten für ihre Zusammenarbeit mit jungen Geflüchteten. Hier erfahrt ihr, welche das sind.

1. Ihr macht spezielle Projekte mit jungen Geflüchteten?  

Egal ob Schreibwerkstätten oder Kurzfilm-Workshops, Fotoprojekte im Kiez oder eine Ferienfahrt nach Sylt: Wir fördern Projekte mit jungen Geflüchteten von Jugendverbänden und Jugendbildungsstätten mit bis zu 4.000 Euro. Die geförderten Projekte sollen den jungen Menschen Angebote zur Freizeitgestaltung und Interessenvertretung machen sowie Zugänge in die Mitwirkungsstrukturen der Jugendverbandsarbeit schaffen. Anträge nehmen wir laufend entgegen.
www.jung-gefluechtet-selbstbestimmt.de/foerderung
 

2. Junge Geflüchtete möchten an euren bestehenden Angeboten teilnehmen? 

Seminare, Ferienfreizeiten, Juleica-Schulungen und vieles mehr: Wir fördern Teilnahmebeiträge für junge Geflüchtete an Angeboten von Jugendverbänden und Jugendbildungsstätten mit bis zu 350 Euro pro Teilnehmer_in. Auch Übersetzungskosten können mit bis zu 2.000 Euro gefördert werden. Anträge nehmen wir laufend entgegen.
 

3. Ihr macht Angebote zu den Themen Empowerment, Kinderrechte und Kinderschutz?

Wir fördern Projekte von Jugendverbänden und Jugendbildungsstätten mit jungen Geflüchteten zu den Themen Empowerment, Kinderschutz und Kinderrechte mit bis zu 2.500 Euro. Die Projekte müssen in Zusammenarbeit mit Unterkünften für Geflüchtete stattfinden. Zudem suchen wir laufend Referent_innen und Honorarkräfte, die Angebote durchführen
www.ljrberlin.de/our-rights-in-action
 
 
Über die Projekte
 
Das Projekt „Jung, geflüchtet, selbstbestimmt“ geht in sein fünftes Jahr: Auch 2019 unterstützt der Landesjugendring Berlin Jugendverbände und Jugendbildungsstätten in ihrer Zusammenarbeit mit jungen Geflüchteten. Ziel soll es sein, den jungen Menschen Zugänge in die Jugendverbandsarbeit zu öffnen und sie darin zu unterstützen, ihre Interessen zu vertreten und ihre Rechte auf Selbst- und Mitbestimmung geltend zu machen.
 
Mit dem Projekt „Our Rights in Action“ möchte der Landesjugendring Berlin dazu beitragen, dass geflüchtete Kinder und Jugendliche sich besser mit ihren eigenen Rechten auskennen. Sie sollen diese Rechte einfordern können, ein Bewusstsein für Diskriminierung und Ungerechtigkeiten bekommen und wissen, wen sie im Notfall ansprechen können.
 
Beide Projekte werden gefördert von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.