Zahlen des WSI über Kinderarmut in Deutschland

Aktuelle Zahlen zeigen, dass 25 Prozent der Berliner Kinder und Jugendliche unter 18 von Armut bedroht sind.

Kinder sind in Deutschland nach wie vor besonders von Armut betroffen: 19 Prozent aller Mädchen und Jungen unter 18 Jahren leben in einem einkommensarmen Haushalt. Die Unterschiede nach Region sind weiterhin beträchtlich. In Berlin sind 25 Prozent der Berliner Kinder und Jugendliche unter 18 von Armut bedroht. Das geht aus aktuellen Zahlen des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) hervor. Mit dem Zustrom von Asylsuchenden sei ein weiterer Anstieg der Kinderarmut zu befürchten, so das WSI.

Julia Böhnke, Vorstandsmitglied des Deutschen Bundesjugendring (DBJR), äußerte sich dazu: „Das Ausmaß der Kinder- und Jugendarmut in Deutschland bleibt ein Skandal. Die Folgen für die betroffenen Kinder sind gravierend: Armut bedeutet soziale Ausgrenzung, schlechte Bildungschancen, höheres Risiko von Gesundheitsproblemen und schlechte Möglichkeiten der Teilhabe.“

Die wichtigsten Daten und Hintergrundinformationen zur Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren sowie zu den möglichen Auswirkungen der aktuellen Einwanderungswelle können auf der Seite des WSI abgerufen werden:

www.boeckler.de/wsi_62998.htm