Meine Meinung: "Wer Akzeptanz in Frage stellt, ist für Diskriminierung"

Ein umstrittener Beitrag im Tagesspiegel löste eine längere Diskussion über Sexuelle Vielfalt aus. Auch Tilmann Weickmann, Geschäftsführer des Landesjugendrings, trägt ein paar Gedanken bei.

Wer die Diskussion in der Online-Ausgabe des Tagesspiegels verfolgen will, findet hier die Links zu den bisher erschienenen Beiträgen: Am 12.01.2014 erschien ein Beitrag  von Malte Lehming, dem verantwortlichen Redakteur der Meinungsseite ("Was geht, wenn alles geht"). Darauf Bezug nehmend wurde am 17.01. ein Beitrag der Geschäftsführerin der Charta der Vielfalt veröffentlicht ("Der Satz, Homosexualität sei Privatsache, ist nicht liberal"). Am 20.01. antwortete der Forschungsdirektor des Instituts für Theologie und Frieden ("Geben Sie Gedankenfreiheit") und am 29.01. erschien der Beitrag des Geschäftsführers des LJR, Tilmann Weickmann unter dem Titel "Wer Akzeptanz in Frage stellt, ist für Diskriminierung".

Der Landesjugendring beschäftigt sich seit Langem mit dem Thema:

  • In der Satzung heisst es (§ 2, Absatz 4) "Der LJR verfolgt das Ziel einer umfassenden Partizipation und Mitbestimmung von jungen Menschen in allen gesellschaftlichen Bereichen. Er tritt für gleichberechtigtes Mitwirken von jungen Menschen gleich welcher sexuellen Identität und Orientierung in allen gesellschaftlichen Bereichen ein."
  • Ein eigenes Modul widmet sich im Praxishandbuch Juleica der "Sexuellen Vielfalt als Thema in der Juleica-Ausbildung".
  • In der Aus- und Fortbildung der Ehrenamtlichen gibt es immer wieder konkrete Seminarangebote zu Inklusion und Vorurteilsbewusstsein in der Gruppenarbeit.