LJR BW: Bessere Rahmenbedingungen für eine gleichberechtigte Teilhabe junger Flüchtlinge

Der LJR Baden-Württemberg fordert eine zeitgemäße Jugendarbeit auch für junge Flüchtlinge sowie eine allgemeine Willkommenskultur in Deutschland

Der Landesjugendring Baden-Württemberg fordert eine zeitgemäße Jugendarbeit, die jungen Menschen ein selbstbestimmtes Handeln und Aufwachsen ermöglicht, Freiräume einräumt und sie in ihrer persönlichen Entwicklung unterstützt. Die Vollversammlung des Landesjugendrings Baden-Württemberg forderte bei ihrer Sitzung am 22.11.2014 in Karlsruhe zudem, dass diese Jugendarbeit auch für junge Menschen gelten muss, die auf der Flucht sind und Aufnahme in Deutschland suchen.

Nach der Forderung der Vollversammlung sollte es eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung sein,

  • dass Kinder und Jugendliche nicht abgeschoben werden wenn dadurch ihr Wohl gefährdet wird,
  • dass junge Flüchtlinge eine Berufsausbildung absolvieren dürfen und für die Zeit der Ausbildung ein Bleiberecht erhalten
  • sowie dass sie gleichberechtigten Zugang zu schulischen und außerschulischen Bildungsaktivitäten erhalten.

Daher fordert der Landesjugendring einen Kurswechsel in der Migrations-, Integrations- und Asylpolitik, weg von einer Abwehrpolitik, hin zu einer Willkommenskultur. Die ausführliche Pressemitteilung ist auf der Website des LJR BW zu finden.