Jugendumweltverbände fordern „Energiewende entern statt kentern!“

Berlin, den 08. Mai 2014. Die Klimapiraten sind los! Am kommenden Samstag, den 10. Mai, werden zahlreiche Aktive der Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. (BUNDjugend), der Naturfreundejugend Deutschlands, der Naturschutzjugend (NAJU) im NABU e.V. und des Jugendbündnisses Zukunftsenergie (JBZE) an der Großdemonstration „Energiewende nicht kentern lassen!“ in Berlin teilnehmen. Gemeinsam mit tausenden Menschen fordert das große Jugendbündnis mit Aktiven aus ganz Deutschland eine ökologisch-demokratische Energiewende und die Abkehr von Kohle, Atom, Öl und Fracking. Die Jugendlichen werden in Piratenkostümen erscheinen und gemeinsam mit Eisbären und Pinguinen im Zeichen des Klimaschutzes die Energiewende zurückerobern. Details zu Aktionen und Orten sind der beigefügten Pressemitteilung zu entnehmen.

Die Organisationen des Jugendbündnisses setzen sich bereits seit Jahren für eine ökologische und soziale Energiewende sowie den Ausbau der erneuerbaren Energien ein. Das Jugendbündnis aus Umweltorganisationen fordert von der Bundesregierung, dass sie am schnellen Ausstieg aus Kohle und Atom festhält und den Ausbau der Erneuerbaren Energien weiter fördert. Der Protest am kommenden Samstag soll die Politik zum Einlenken bewegen und die neuen Pläne zur Verwässerung der Energiewende aufhalten.

 „Es ist ein besonderes Anliegen der Jugend, dass die menschgemachte Erderwärmung gestoppt wird. Die Energiewende auszubremsen, ist definitiv ein fatales Signal für die internationale Klimapolitik. Es sollte auch die oberste Priorität der Bundesregierung sein, den Treibhausgasausstoß massiv zu reduzieren“, so Max Ramezani von der BUNDjugend. „Die einzige Energieversorgung der Zukunft sehen wir als junge Generation in Sonne, Wind und Wasser!“