JUGEND WÄHLT BERLIN: Forderung des Monats Juni

Armutszeugnis für Bildung: Junge Menschen, die in Berlin von Armut betroffen oder gefährdet sind, brauchen bessere Chancen in der Gesellschaft. Die Politik muss die Schulen nicht nur sanieren, sondern auch besser ausstatten. Ebenso müssen Angebote der Jugendarbeit gestärkt werden. 

In keinem Bundesland leben so viele Kinder von Hartz IV wie in Berlin, jedes dritte Kind unter 15 Jahren erhält diese Sozialleistung. Bei Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren ist es jeder fünfte, auch hier ist die Quote die höchste in ganz Deutschland. Verbunden mit Einkommensarmut sind oft schlechte Wohnverhältnisse und weniger Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Zudem gibt es eindeutige Bezüge zwischen Armut und Bildungsdefiziten. Dies alles führt oft auch dazu, dass arme Kinder und Jugendliche weniger Möglichkeiten haben, ihre Interessen zu vertreten. Die Politik muss sich vor allem dieser Kinder und Jugendlichen annehmen.

Deshalb fordert der Landesjugendring Berlin im Rahmen der Initiative JUGEND WÄHLT BERLIN vor der Abgeordnetenhauswahl:

Schulen und Angebote der Jugendarbeit müssen konsequent besser ausgestattet werden, um gerade jungen Menschen, die von Armut betroffen oder armutsgefährdet sind, bessere Chancen zu gewähren.