Helmut-Gollwitzer-Haus: Learning to be white

24.-26.6.2016 | Wochenendseminar mit Anti-Rassismus-Training, Selbstreflexion und Strategien für eine Kultur der Verständigung und Begegnung.

Unsicherheit, Rassismus und ein Mangel an Kommunikation prägen auch heute noch die Beziehungen zwischen Mitgliedern der weißen Mehrheitsgesellschaft und denen, die vermeintlich als Ausländer, Migrant_innen oder Angehörige einer anderen Kultur identifiziert werden.

Verschiedene „Kulturen“, „Rassen“, „Ethnien“, „Religionen“? „Schwarze“, „Weiße“, „People of Colour“? „Deutsche” und „Ausländer” – „Wir” und „die anderen”? Was wissen wir über „die anderen“ und was über „uns selbst“? Was ist „erlernt“, was ist „wahr“ und was „Konstruktion“? Was ist eine „weiße Identität“ in einer „multikulturellen Welt“? Was hindert und was fördert unsere Begegnungen?

Zu diesem Wochenendseminar sind Mitglieder der deutschen Mehrheitsgesellschaft eingeladen, um ihre eigenen Prägungen durch das System des Rassismus und ihr Verhalten zu reflektieren, um die Geschichte und die Wirkungsweise des Rassismus näher kennen zu lernen und gemeinsam an Strategien für eine Kultur der Verständigung und Begegnung zu arbeiten.

Veranstalter:
Das Seminar wird durch den Verein phoenix e.V. durchgeführt (www.phoenix-ev.org).

Termin:
24.-26.06.2016

Ort:
Helmut-Gollwitzer-Haus, Wünsdorf/Zossen

Zielgruppe:
Fachkräfte der Jugendarbeit, die mit Berliner Kindern und Jugendlichen arbeiten

Anmeldung:
Bis 31.05.2016 per E-Mail an Helmut-Gollwitzer-Haus@t-online.de