Fachstelle für Suchtprävention: E-Zigaretten & E-Shishas verbieten

Die Fachstelle für Suchtprävention rät von dem Gebrauch von E-Zigaretten und E-Shishas an Schulen und Jugendzentren ab.

E-Zigaretten und E-Shishas simulieren mit technischen Mitteln das Rauchen und sind teilweise mit Aromen wie Kirsche, Banane oder Schoko versehen. Momentan stellen sie einen weitverbreiteten Trend unter Jugendlichen dar. Verlässliche Studien über die gesundheitlichen Auswirkungen fehlen bisher, es gibt jedoch Hinweise, dass beim Verdampfen der sogenannten Liquids krebserregende Substanzen entstehen. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und das Deutsche Krebsforschungszentrum (dkfz.) raten vom Konsum aufgrund gesundheitlicher Risiken ab, wie in der Pressemitteilung der BZgA nachzulesen ist. Die Fachstelle für Suchtprävention schließt sich den Empfehlungen für Schule und Jugendzentren an, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und E-Zigaretten wie E-Shishas auf dem Gelände zu verbieten. Vorgehensweisen bei Verstößen sollten in den internen Hausregeln verankert werden.

Eine Zusammenstellung der wichtigsten Informationen und Links zum Thema sind auf der Website der Fachstelle für Suchtprävention Berlin sowie im Fact Sheet des Deutschen Krebsforschungszentrums (siehe PDF-Anhang) zu finden.