DBJR: Paragraf 48b gefährdet Jugendverbandsarbeit!

Viel Aufwand, kein Schutz: Der Deutsche Bundesjugendring ruft zum Protest gegen den neuen Paragraf 48b im SGB VIII auf und liefert Argumente.

Die Arbeit der Jugendverbände ist in Gefahr: Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) protestiert gegen die Pläne der Bundesregierung, eine allgemeine Meldepflicht in der Jugendarbeit einzuführen. Wenn der Paragraf 48b im SGB VIII (Sozialgesetzbuch) kommt, bedeutet das zu viel Bürokratie für Ehrenamtliche, noch mehr Verwaltungsaufwand für öffentliche und freie Träger der Jugendarbeit und kein Zuwachs an Sicherheit.

Der DBJR ruft dazu auf, gemeinsam den neuen Paragraf 48b zu verhindern. Dafür gibt es auf der DBJR-Website Informationen, wie man aktiv werden kann sowie Argumente gegen den Paragrafen.

Der Paragraf 48b ist nur noch durch das Parlament und die Bundesländer im Bundesrat zu stoppen. Der Landesjugendring Berlin ist bereits aktiv geworden und setzt sich auf Landes- und Bundesebene dafür ein, dass Jugendarbeit nicht weiter erschwert wird.