Berliner SPD und Senatorin Scheeres erklären Förderung der Beteiligung junger Menschen zum Schwerpunkt

Konzept zur Jugendbeteiligung soll entwickelt werden

Die Berliner SPD hat bei ihrem Landesparteitag im November neue Impulse für eine eigenständige Jugendpolitik in Berlin beschlossen. Dabei spielt die Frage der Beteiligung junger Menschen eine entscheidende Rolle: „Im Rahmen der Entwicklung einer neuen, eigenständigen Jugendpolitik sind nachhaltig angelegte neue Beteiligungsmöglichkeiten zu erproben, die bestehende Erfahrungen (u.a. die bezirklichen Partizipationsmöglichkeiten, das jährlich stattfindende Jugendforum, die Ergebnisse des Runden Tisch im Dialog) mit einbeziehen. Diese Beteiligungsprozesse müssen dauerhaft angelegt  sein, um so Jugendlichen eine nachhaltige aktive Teilhabe an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen zu ermöglichen. … Die für Jugend zuständige Senatsverwaltung wird gebeten noch in dieser Legislatur ein entsprechendes Jugendbeteiligungskonzept vorzulegen, das von Anfang an unter Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen erarbeitet werden soll.“

Ähnlich hatte sich Senatorin Scheeres wenige Tage zuvor geäußert. Bei der Vorstellung der Pläne für ein neues Internet-Portal für Kinder und Jugendliche machte Sandra Scheeres deutlich, „dass die Stimmen der Kinder und Jugendlichen Berlins im politischen Geschehen in dieser Stadt ein stärkeres Gewicht bekommen“ sollen. Die Senatorin bezeichnete die Förderung der Beteiligung junger Menschen als einen der thematischen Schwerpunkte in der zweiten Hälfte der laufenden Legislaturperiode. Als wesentliche Maßnahmen für eine stärkere Beteiligung nennt Frau Scheeres in einer zweiten Pressemitteilung die vier Säulen Jugend-Demokratiefonds, Jugendportal Berlin, die Förderung einer Beteiligungskultur in Kita und Schule sowie die Beteiligungskompetenz der öffentlichen Verwaltung Berlins.