ASH-Weiterbildung: Mädchen diskriminieren (anders)?!

10.04.2018 | Workshop über Geschlechterbilder in rechtspopulistischen und rassistischen Bewegungen und Strategien für die Jugendarbeit.

Mädchen und junge Frauen werden in der Regel kaum mit ihren politischen Meinungen ernst- und wahrgenommen. Dieser eingeschränkte Blick verstärkt sich, wenn es um menschenfeindliche, beispielsweise rassistische und/oder rechtsextreme Orientierungen geht.

Ablehnende und diskriminierende Äußerungen und Handlungen von Mädchen und Jungen finden vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Geschlechterverhältnisse mit geschlechtlichen Anforderungen an die jungen Menschen statt. Um an den Motivlagen anzusetzen, ist daher eine geschlechterreflektierende Perspektive nötig.

Im Workshop stehen Geschlechterbilder in rechtspopulistischen und rassistischen Bewegungen im Fokus. Daran anknüpfend sollen Ansatzpunkte und Strategien erarbeitet werden, die in der Jugendarbeit mit Mädchen und jungen Frauen, aber auch Jungen wichtig sind.

Themen

  • Geschlechterreflektierende Präventionsarbeit: Auseinandersetzung mit Neonazismus, Rassismus, Sexismus in der Jugendhilfe
  • Gesellschaftliche Anforderungen an Mädchen und Jungen sowie Stereotypen, die eine differenzierte Wahrnehmung von Aussagen und Verhalten verhindern
  • Umgang mit ablehnendem diskriminierendem Verhalten von Mädchen und Jungen, geschlechtsspezifische Äußerungsformen und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
  • Konsequenzen für das pädagogische Handeln: Was heißt das für meine Praxis?
  • Fallarbeit und Entwicklung von Handlungsstrategien