ASH-Weiterbildung: Arbeit mit traumatisierten geflüchteten Mädchen

16.-17.04.2018 | Workshop zu Folgen von Vertreibung und Flucht und Traumatisierung, Rechtslage und Lebensbedingungen geflüchteter Mädchen.

Angesichts der großen Zahl von geflüchteten Jungen und jungen Männern gerät das Erleben der geflüchteten Mädchen und jungen Frauen oft aus dem Blick. Ihre Erfahrungen auf der Flucht und in den Herkunftsländern erfordern eine besondere Aufmerksamkeit und damit auch eine adäquate, auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Unterstützung. Sie berichten von massiv traumatisierenden Situationen, sehr häufig auch von sexueller Gewalt in den Herkunftsländern und auf der Flucht.

Gerade bei dieser Gruppe ist es dringend erforderlich, nicht nur die unbegleiteten Minderjährigen, sondern auch die Mädchen, die mit ihren Familien gekommen sind, in den Fokus zu nehmen, gerade weil die Familie oft nicht schützen konnte bzw. es auch zu familiärer (sexueller) Gewalt kam und kommt.

Mit dieser Gruppe zu arbeiten, erfordert Wissen und Einfühlung in den Themenbereichen: Folgen von Vertreibung und Flucht, Folgen von Traumatisierung, Rechtslage im Aufnahmeland und Lebensbedingungen der geflüchteten Mädchen hier. Dazu möchte der Workshop informieren.